Donnerstag, 26.01.2012 THOMAS GREIF: »Die deutscheste aller Landschaften« … Franken und der Nationalsozialismus

Hitlers bekanntes Wort von der »deutschesten aller Landschaften« ist Ausgangspunkt für eine landeshistorische Betrachtung Frankens in der Zeit des Nationalsozialismus. Der Vortrag skizziert in zwei Schwerpunkten die herausragende Bedeutung Frankens für den Aufstieg der NSDAP in der Weimarer Republik und erläutert ausführlich die ideologische Wertschätzung, die Franken im Weltbild von Hitler, Streicher & Co. besaß. Die Zuhörer_innen begegnen braunen Protagonist_innen aus Franken, die es zu internationaler oder wenigstens regionaler Berühmtheit gebracht haben, und lernen die zentralen Stätten und Ereignisse des Geschehens kennen – vom Reichsparteitag in Nürnberg bis zum reichsweit ersten »Denkmal der Bewegung« in Gunzenhausen.

Dr. phil. Thomas Greif, Jahrgang 1968, ist Redakteur beim Evangelischen Sonntagsblatt (Nürnberg) und forscht zu Themen der regionalen Zeitgeschichte, u. a. »SS-Standort Waischenfeld – Ahnenerbe und Hilfswerklager« (2000), »Forchheimer Stadtgeschichte in der Weimarer Zeit und im Nationalsozialismus« (2004), »Aufstieg der NSDAP im Bezirk Forchheim« (2006).

Donnerstag, 19.01.2012 Karl Pfeifer: Ungarn auf dem Weg zur Autokratie?

Seit mehr als einem Jahr regiert in Ungarn eine Koalition aus dem nationalistischen und zum Teil völkischen »Ungarischen Bürgerbund« (Fidesz) und der klerikalen »Christlich-Demokratischen Volkspartei« (KDNP). Diese Koalition, die über eine Zweidrittelmehrheit im Parlament verfügt, hat im April 2011 die Verfassung geändert. In den Medien wird nicht nur über das neue skandalöse Medienrecht berichtet, sondern auch über die national-sozialistische »Bewegung für ein (besseres) rechteres Ungarn« (Jobbik) und das Unwesen, das die mit ihr verbundenen paramilitärischen Garden treiben, die von der Regierung geduldet werden. Wie konnte es soweit kommen? Was ändert sich in Ungarn? Wie gelangt Antisemitismus und Antiziganismus in regierungsnahe Medien? Und: Welche Kräfte leisten Widerstand?
Karl Pfeifer (83) lebt als Journalist und Autor in Wien, seine Beiträge erscheinen unter anderem in der Budapester Wochenzeitung Hetek, der Jungle World und der Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung.
Ort: Balthasar, Balthasargäßchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)
Beginn: 20:00
Eintritt: frei

Fällt aus: 13.01 GÜNTHER FRIESINGER Stadtguerilla

Der Referent ist erkrankt. Wir werden die Veranstaltung dann im nächsten Semester realisieren.

Donnerstag, 02.02.2012 MICHAEL HEINRICH: Die Marxsche Ökonomiekritik und ihre Ambivalenzen. Workshop

Donnerstag, 02.02.2012
MICHAEL HEINRICH:
Die Marxsche Ökonomiekritik und ihre Ambivalenzen.
Workshop
Dass die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie nach wie vor aktuell ist, haben nicht zuletzt die Krisenprozesse der letzten Jahre deutlich gemacht. Allerdings ist diese Ökonomiekritik ein in wesentlichen Bereichen unabgeschlossenes Unterfangen geblieben. Einerseits konnte Marx seine für das »Kapital« geplanten Analysen nicht zu Ende führen, andererseits weisen Grundkategorien wie »Wert«, »abstrakte Arbeit« und »Geld« Ambivalenzen auf, die zu einer Vielzahl unterschiedlicher »marxistischer« Auffassungen geführt haben. Um mit der Marxschen Ökonomiekritik arbeiten zu können, anstatt ihre Gültigkeit bloß zu behaupten, müssen sowohl diese Ambivalenzen als auch der fragmentarische Charakter der Marxschen Analysen bewusst sein. Der Workshop soll eine Einführung in diese Thematiken geben. Die Teilnehmer_innen sollten über Grundkenntnisse der Marxschen Analyse von Ware, Geld und Kapital verfügen.

Michael Heinrich ist Redakteur bei PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Entwicklung der Marxschen Theorie, die Geschichte der politischen Ökonomie und die Analyse des gegenwärtigen Kapitalismus. Letzte Buchveröffentlichungen: »Die Wissenschaft vom Wert. Die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie zwischen wissenschaftlicher Revolution und klassischer Tradition«, »Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung«, »Kapital und Kritik. Nach der neuen Marx-Lektüre« (zusammen mit Werner Bonefeld).

Ort: Universität Bamberg, Raum U2/25
vorherige Anmeldung unter: freieunibamberg@googlemail.com
Beginn: 15–18 Uhr
Teilnahme: frei

12.01 PETER WALDMANN Die jüdischen Wurzeln des Punk & 13.01 GÜNTHER FRIESINGER Stadtguerilla

Donnerstag, 12.01.2011

PETER WALDMANN: Blank Generation. Oder: Die jüdischen Wurzeln des Punk

(Info s. unten)

Ort: Balthasar, Balthasargäßchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)

Beginn: 20:00

Eintritt: frei

(war schon mal fürs letzte Sommersemester angesetzt, ist aber leider ausgefallen)

Und

Freitag, 13.01.2012

GÜNTHER FRIESINGER (monochrom):

Stadtguerilla. Taktisches Handeln in der Stadt der Zukunft

(Info s. unten)

Ort: Balthasar, Balthasargäßchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)

Beginn: 20:00

Eintritt: frei

INFO: PETER WALDMANN: Blank Generation. Oder: Die jüdischen Wurzeln des Punk

Ein literarisches Bild, das uns in den Tagebüchern von Franz Kafka überliefert wurde, gibt eine präzise Beschreibung, wie man/frau sich jüdische Identität in der Moderne vorzustellen hat. Kafka zeigt den assimilierten Juden seiner Generation als kleines, unscheinbares Tier, das sich gerade im Absprung befindet. Seine Hinterbeine kleben noch an den Ursprüngen, während seine Vorderbeinchen ihr Ziel, den festen Boden, auf dem es sich ausruhen lässt, noch nicht gefunden haben. Dieses Bild, das an eine Momentaufnahme erinnert, beschreibt äußerst genau, in welcher Situation sich Jüd_innen im 20. Jahrhundert befunden haben. Durch Assimilation und Aufklärung wurden sie von ihren religiösen Ursprüngen entfremdet. Ihre Füße stehen kaum noch auf dem Boden der religiösen Traditionen, die so lange bestimmend waren. Doch ein neues Fundament ist ebenso wenig in Sicht. Dieses Bild wird ein wichtiger Bestandteil im Denken von Deleuze und Guattari. Sie sprechen von einer Existenzform des Tier-Werdens, die das Leben und Handeln von Minderheiten auszeichnet. Minderheiten sind für sie stets in Bewegung, in der sie sich die Freiheit von den Fesseln der Mehrheitsgesellschaft erkämpfen.

Diese Tradition jüdischer Identität meint wohl Steven Lee Beeber, wenn er in der Einleitung zu seinem Buch »The Heebie-Jeebies at CBGB‘S« sagt: »Punk is Jewish. Not Judaic«. Dies führt zu der These, dass Punk eine subkulturelle Strategie des Widerstands ist, die sich aus der jüdischen Herkunft seiner maßgeblichen Protagonist_innen erklären lässt. Der Vortrag möchte sie erklären und verifizieren.

Dr. Peter Waldmann ist Kulturwissenschaftler, Komparatist, Philosoph, Privatdozent und Vorsitzender des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Rheinland Pfalz.

INFO: GÜNTHER FRIESINGER (monochrom):

Stadtguerilla. Taktisches Handeln in der Stadt der Zukunft

Die Stadtguerilla operiert im städtischen Milieu und greift dabei auf Strategien und Methoden der klassischen Guerilla zurück. Waren es zu Beginn der 1970er militante Gruppen der so genannten Spontiszene, veränderte sich der Begriff in den letzten Jahren. Heute steht er für ein Ensemble aus Politikformen, die »Guerilla Gardening«, »Urban Hacking« oder »Culture Jamming« umfassen. Doch wie sieht die Zukunft der Stadtguerilla aus? Häufig wird davon ausgegangen, dass sich die Stadt von morgen zu einer utopischen Stadtwelt für den Meta-Menschen entwickeln wird. Doch ist diese Vorstellung erstrebenswert? Und welche Strategien werden Stadtguerillas in Zukunft entwickeln, um einem derart reglementierten Leben zu entgehen?

Günther Friesinger ist Philosoph, Künstler, Kurator, Produzent und Edu-Hacker. Gründer und Leiter des „paraflows“-Festivals, Chairman des QDK Wien, Geschäftsführer der Kunstgruppe monochrom. Aktuelle Publikationen: »Urban Hacking: Cultural Jamming Strategies in the Risky Spaces of Modernity« (2010), »ZukunftsWebBuch 2010: Chancen und Risiken des Web 3.0« (2010), »Geistiges Eigentum und Originalität: Zur Politik der Wissens- und Kulturproduktion« (2011).

Donnerstag, 15.12.2011 GEORG SEESSLEN / MARKUS METZ: Blödmaschinen. Die Fabrikation der Stupidität

Diese Gesellschaft verwandelt sich von einem System, das von sich selbst nichts wissen kann, über ein System, das von sich selbst nichts wissen darf, in ein System, das von sich selbst nichts wissen will…

»Fernsehen macht dumm«, »Unser Bildungssystem produziert karrieristische Fachidiot_innen«, »Der Kapitalismus braucht Konsumtrottel« – Wenn eine Gesellschaft auf das in ihr (zu Recht) grassierende Unbehagen an »allgemeiner Verblödung« statt mit handfesten Gegenmaßnahmen bevorzugt mit kulturpessimistischen Slogans und Verschwörungstheorien reagiert, wird klar, wie sehr sie sich bereits in ihrem Dummsein eingerichtet, es gar zum System erhoben hat. Markus Metz und Georg Seeßlen analysieren die Mechanismen, mit denen Dummheit heute produziert wird, nebst den fatalen Strategien, mit denen die meisten Individuen sie »bewältigen« und dergestalt noch verstärken. Wer sich der Dynamik der »Blöd-Maschinen« nicht blind oder – noch schlimmer – sehend ergeben möchte, muss ihre Strukturen begreifen. Nur so entsteht die Chance, sie zu zerschlagen.

Georg Seeßlen hat Malerei und Kunstgeschichte an der Kunsthochschule München studiert und ist freier Autor und Journalist unter anderem bei Die Zeit, konkret und taz. Er lebt in Kaufbeuren.

Markus Metz hat Publizistik, Politik und Theaterwissenschaften an der FU Berlin studiert, ist freier Journalist und Autor und lebt in München.

2x fub diese Woche

Donnerstag 8.12

Andreas Kallert / Heine r Heiland / Vincent Gengnagel:

Deutsche Perspektiven auf Ostafrika

Krieg mit anderen Mitteln (Info s. unten)

Ort: Balthasar, Balthasargäßchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)
Beginn: 20:00
Eintritt: frei

Freitag, 09.12.2011

GEORG FÜLBERTH:

Die Funktion von Wirtschaftskrisen im Kapitalismus

(Info s. unten)

Ort: Balthasar, Balthasargäßchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)

Beginn: 20:00

Eintritt: frei

Andreas Kallert / Heine r Heiland / Vincent Gengnagel:

Deutsche Perspektiven auf Ostafrika

Krieg mit anderen Mitteln

»Wir haben bestimmte Standards, weil unsere Entwicklungspolitik wertorientiert ist. Von diesen Standards weichen wir nicht ab. Entwicklungspolitik darf aber auch interessengeleitet sein, solange die Werte im Vordergrund stehen.« (Bundesentwicklungsminister Niebel, 2010)

Wir werden zunächst die machtpolitische Situation in Ostafrika skizzieren, um die Rolle Deutschlands in dieser Region kritisch aufzeigen zu können: von der Kolonialgeschichte – insbesondere Somalias, Äthiopiens, Sudans und Kenias – bis hin zur entwicklungspolitischen Niebel-Köhler-Ära, die mit wachsender Selbstverständlichkeit den humanitären Wertekanon übergehen »darf« – und dafür gute Gründe hat. Eine Analyse der strategischen Interessen der »Zivilmacht« Deutschland soll die Grundlage für die anschließende Diskussion bilden, die zum Beispiel der Frage nachgehen könnte, worin der Unterschied zwischen entwicklungspolitischen Engagement außer- und innerhalb der Bundeswehr liegt.

Vincent Gengnagel und Andreas Kallert haben im letzten Semester über Entwicklungslinien der bayerischen Außenpolitik gegenüber Tschechien und Ungarn gesprochen, während Heiner Heiland als Praktikant unter Niebel gedient hat.

GEORG FÜLBERTH:

Die Funktion von Wirtschaftskrisen im Kapitalismus

Die Trennung von spekulativem und produktivem Kapitalismus ist irreführend. Eine zentrale Voraussetzung von Investition im Kapitalismus ist die „Erwartung“, dass eingesetztes Kapital einen Gewinn bringt. „Erwartung“ lässt sich auch mit „Spekulation“ übersetzen. Nicht nur der/die Börsenjobber_in, sondern auch der/die produktive Unternehmer_in muss also in diesem Sinn investieren.
Durch Gewinne wird das vorhandene Kapital vermehrt, Fachausdruck: “akkumuliert“. Da dies unter den Bedingungen von Konkurrenz geschieht, kommt es immer wieder zu Über-Akkumulation, die anschließend in einer zyklischen Krise abgebaut wird. Diese zyklischen Krisen haben eine Reinigungsfunktion.
Daneben gibt es Systemische Krisen, die überzyklisch auftreten und in denen das kapitalistische Gesellschaftssystem eine völlig neue Form annimmt. In der bisherigen Geschichte gab es sie viermal: 1873, 1929, 1975 und seit 2007.
Wie wird der Kapitalismus nach der gegenwärtigen Krise aussehen? Das soll in Vortrag und Diskussion erörtert werden.

Donnerstag 01.12.2011: FRANK APUNKT SCHNEIDER: Deutschpop, halt’s Maul! Für eine Ästhetik der Verkrampfung

Popkultur war vielleicht das wichtigste Reeducation-Programm, das die Alliierten auflegten. Sie überschrieb deutsche Kultur und entfremdete die Kids von Scholle und Volksgemeinschaft. Popmusik auf Deutsch war daher lange Zeit undenkbar. Erst mit Punk entstanden deutsche Texte, die sich zur Kolonialisiertheit durch Pop bekannten. Und als aus der guten alten BRD wieder hässliches neues Deutschland geworden war, verstärkten Bands wie Kolossale Jugend oder die frühen Blumfeld (nicht zu verwechseln mit den späten) die Dissonanzen. Ihre Sperrigkeit war eine Abfuhr ans neu verordnete Wir-Gefühl. Aber in ihrem Windschatten entstand eine neue Generation, die endlich ganz unverkrampft deutsch singen wollte. Tomte, Kettcar oder Klee sangen (noch…) nicht für Deutschland, aber ihr kleinbürgerlicher Gemütsindiepop passt gut zum Entkrampfungsbefehl der Berliner Republik.
An das, was dafür aufgegeben wurde, will der Vortrag erinnern, indem er vom »Fremdwerden in der eigenen Sprache« (NDW) erzählt, von der Materialästhetik der Verkrampfung (Hamburger Schule), von der unglaublich seltsamen Unmöglichkeit deutscher Popaffirmation (Schlager) und natürlich von der Hässlichkeit des Unverkrampften.

Frank Apunkt Schneider ist unfreier Künstler, Autor und selbsternannter Poptheoretiker, Redakteur bei Testcard und Skug und außerdem deutscher Außenposten der Kulturbewegung monochrom (www.monochrom.at). Zuletzt hat er in der Freien Uni über das Thema »Indie-Hände-gespuckt. Zur Kritik der Kultur der Unabhängigkeit« gesprochen.

Donnerstag 24.11.11: STEPHAN GRIGAT: Kritik des Spektakels – Kritik der Situationistischen Internationale. Guy Debord und seine schlechten Erben

Die Situationistische Internationale und Guy Debord stehen für einen der wichtigsten Versuche, Gesellschaftskritik gegen den Traditionsmarxismus zu betreiben. Doch die Ignoranz gegenüber dem Antisemitismus, welche die SI mit großen Teilen jener Linken teilte, die sie ansonsten völlig zu Recht attackierte, verunmöglichte ihr von vornherein ein Verständnis des Zionismus. Debords Absage an die Kunst markiert zudem eine Differenz zur Kritischen Theorie: Nicht dialektische Aufhebung ist sein Programm, sondern Tabula rasa. Im Politischen schlug sich das in einer Begeisterung für spontane Aufstände nieder, die jedoch stets in einem Widerspruch zu Debords Forderung stand, die Arbeiter_innen müssten Dialektiker_innen werden. Doch die heutigen Fans der SI interessieren sich nicht mehr für solche Ambivalenzen und sehen in Debord nur mehr einen Stichwortgeber für den »kommenden Aufstand«.

Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien und Mitherausgeber von »Spektakel, Kunst, Gesellschaft. Guy Debord und die Situationistische Internationale«

(gratis Download: http://sammelpunkt.philo.at:8080/2028/). Zuletzt hat er in der Freien Uni über die »Renovierung der Postnazis. Vergangenheitspolitik in Deutschland und Österreich« gesprochen.

Ort: Balthasar, Balthasargäßchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)

Beginn: 20:00

Eintritt: frei

Donnerstag, 17.11.2011 Daniel Kulla: Der kommende Aufstand

»Der kommende Aufstand« ist eine anarchistisch-kommunistische Anleitung zum Illusionsverlust und ein Aufruf, aufständische Assoziationen zu schaffen. Besonders in Deutschland hat der Text – im bürgerlichen Feuilleton ebenso wie in der linken Kampfpresse – eine bisweilen groteske Fehlrezeption erfahren. Kulla wird einige der häufigsten Missverständnisse aufklären und mögliche Lesarten für die bedauerliche Gegenwart hierzulande vorschlagen.

Daniel Kulla bloggt auf www.classless.org, wuchs im Osten mit dem kommunistischen Glücksversprechen auf und versucht seitdem damit klarzukommen, dass das bürgerliche noch das Beste von den anderen ist. Hält Vorträge über diskordische Philosophie, kommunistischen Aufstand und psychedelische Drogen. »Intellektueller Arm von Egotronic«. Ist irre verliebt. Zuletzt hat er in der Freien Uni über das Thema »Entschwörungstheorie. Niemand regiert die Welt« gesprochen.



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